Es ist ein anspruchsvolles Werk, das stark in kunsthistorische und literarische Details eintaucht und für Leser*innen ohne Vorkenntnisse mitunter schwer zugänglich bleibt.
Im Mittelpunkt steht die berührende, komplexe Freundschaft zwischen einem Lehrer und seinem Studenten, die sich über Jahrzehnte entwickelt, durch eine lange Pause unterbrochen wird und in einem dramatischen Ende gipfelt.
Die dichte Sprache und die Fülle an Kunstbezügen fordern, doch eröffnen ein vielschichtiges Nachdenken über Kunst, Zeit und menschliche Nähe.
Es war nicht immer leicht dem Autor zu folgen, aber es hat sich gelohnt. Der mittlere Teil hat sich teilweise etwas gezogen, weshalb ich verhältnismäßig lange für das Buch gebraucht habe.
Eine neue Leseerfahrung, die ich nicht missen möchte.
⭐️⭐️⭐️⭐️
